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seit 1990 für Sie da!
Moderne Zahnheilkunde
ist mehr als bohren
Zahnarzt Frank Lindner Implantologie Claudia Loesche

Leistungen

Unsere Behandlungsschwerpunkte

Beratung ist die Grundlage für alle angebotenen Leistungen.

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Cerec - Die Sofortkeramik

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… durch die neuartige hochpräzise Lasertechnik können wir Ihnen Keramikkronen und Teilkronen in der gleichen Qualität wie konventionell im Labor gefertigte anbieten. Jedoch zu einem deutlich günstigeren Preis. Die kurze Prozessdauer von nur 1 Stunde erspart Ihnen die lästige Zwischenphase mit Provisorien. Sie können in der Regel schon am gleichen Tag wieder mit Ihrem neu versorgten Zahn kauen.

Zahnerhaltung

Die Erhaltung der natürlichen Zähne unserer Patienten ist ...

... für uns das wichtigste Ziel unserer zahnärztlichen Bemühungen. Deshalb steht dieser Behandlungsschwerpunkt auch keinesfalls zufällig an der ersten Stelle dieser Liste.

Obwohl Berichte über spektakuläre zahnärztliche Behandlungen, wie z. B. die Implantologie, heute im Vordergrund des öffentlichen Interesses stehen, hat auch die Zahnerhaltung - von den Medien völlig unbemerkt - immense Fortschritte gemacht.

Der Erhalt der eigenen natürlichen Bezahnung bis ins hohe Lebensalter stellt für den Patienten nicht zuletzt auch die kostengünstigste Variante des Erhalts seiner Zahngesundheit dar, weil teurer Zahnersatz und noch teurere Implantate vermieden werden.

So kann es mit den modernen Methoden der Zahnerhaltung in vielen Fällen gelingen, auch sehr stark erkrankte Zähne, die früher mit hoher Wahrscheinlichkeit gezogen worden wären, langfristig zu erhalten.

Zahnerhaltung mit modernen Methoden

Frank Lindner
  • Auf dieser Röntgenaufnahme sieht man einen sehr stark entzündeten, wie wir sagen "beherdeten" unteren Backenzahn. Der Zahn ist stark gelockert und schmerzhaft.
  • Der große Entzündungsherd im Knochen ist durch den dunkleren Bereich um die beiden Wurzelspitzen sehr deutlich erkennbar.
Frank Lindner
  • Die Entzündung im Knochen ist so stark ausgeprägt, dass sie bereits über eine "Zahnfistel", aus der sich Eiter entleert, nach außen durchgebrochen ist. Diese Fistel ist hier mit einem Kontrastmittel dargestellt.
  • Früher sicher ein Anlass, diesen Zahn sofort zu ziehen oder zumindest einen chirurgischen Eingriff (Wurzelspitzenresektion) mit Verkürzung der Wurzeln vorzunehmen.
Frank Lindner
  • Hier sehen Sie den gleichen Zahn einige Wochen später nach erfolgreicher Aufbereitung der Nervkanäle, sorgfältiger Desinfektion des Inneren der Wurzeln, Ausheilung der Knochenentzündung und Abheilung der Fistel nach erfolgreicher Wurzelfüllung bis zu den Wurzelspitzen.
  • Der dunkle Bereich der Knochenentzündung aus dem ersten Bild ist verschwunden. Der Zahn ist wieder völlig fest. Man sieht aber, dass Wurzelfüllungsmaterial aus dem Zahn zwischen die Wurzeln gelangt ist. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass sogar der Zahnboden bereits zerstört war…
Frank Lindner
  • Hier sieht man den gleichen Zahn kurz vor der Abdrucknahme für eine Doppelkrone. Die beiden Wurzeln wurden behutsam von einander getrennt (wir nennen das "Hemisektion"), um den Bereich zwischen den Wurzeln für die notwendige Zahnreinigung durch den Patienten zugänglich zu machen.
  • Der stark erkrankte Zahn konnte durch diese schonenden, konservierenden Maßnahmen langfristig erhalten werden. Ein nach einer Extraktion notwendiger Zahnersatz in Form einer Brücke oder eines Implantates konnte erfolgreich vermieden werden.

Prophylaxe

Sie kennen Prophylaxe noch nicht? …

Kommen Sie zur Schnuppersitzung zum Kennenlernpreis von ca.45 €!
Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, ob Sie einen Zuschuss zur professionellen Zahnreinigung bekommen. Einige Krankenkassen honorieren Ihre engagierte Vorsorge mit Zuschüssen oder Bonusprogrammen.
Die Sitzung umfasst:

  • Aufklärung über Krankheitsursachen
  • individuelle Anleitung zur Mundhygiene
  • Parodontitisrisikoermittlung
  • auch Kariesrisikotest möglich
  • professionelle Zahnreinigung
  • Politur
  • Fluoridierung

Prophylaxe tut nicht weh - es handelt sich um eine angenehme Reinigungssitzung.

Ein sauberer Zahn wird nicht krank, sagt der Volksmund, und er hat auch hier wie in den meisten Fällen Recht. Einen Zahn wirklich sauber zu halten, ist aber in vielen Fällen gar nicht so einfach. Die richtig durchgeführte Mundhygiene ist in diesem Sinne die Basis für den lebenslangen Erhalt der eigenen Zähne.

Die Vorbeugung vor Zahnerkrankungen spielt sich auf zwei Ebenen ab:

1. Tägliche Zahnpflege durch den Patienten:

In unserer Praxis stehen Ihnen in der Prophylaxe weitergebildete Assistentinnen zu Verfügung, die Sie abgestimmt auf Ihren individuellen Gebisszustand dabei unterstützen, die für Ihren besonderen Fall richtige Methode der täglichen Zahnpflege zu erlernen und die für Sie richtigen Hilfsmittel auszuwählen.

2. Professionelle Zahnreinigung:

Aber allein mit der täglichen Zahnpflege zu Hause ist es häufig leider nicht getan. In Abhängigkeit von der individuellen Gebisssituation, der Vorerkrankungen und der unterschiedlichen Tendenz zur Zahnsteinbildung ist es erforderlich und sinnvoll, in individuell sehr unterschiedlichen Abständen eine professionelle Zahnreinigung durch weitergebildete Prophylaxe-Assistentinnen durchführen zu lassen.

Prophylaxebehandlung

Frank Lindner
  • hier der Zustand vor Behandlung.
Frank Lindner
  • hier der Zustand nach der Behandlung.

Kinderbehandlung

Wir behandeln Kinder gerne ...

... und nehmen uns die notwendige Zeit für ihre Behandlung. Auch bei Kindern sehen wir unser wichtigstes Ziel in der Vorbeugung vor Karies und der Erhaltung der Milchzähne. Kinder sind schließlich unsere erwachsenen Patienten von morgen.

Der Erhalt der Milchzähne ist entgegen der landläufigen Meinung ja überaus wichtig, da ein zu früh verlorener Milchzahn sehr häufig zum Aufwandern der Nachbarzähne und in der Folge zu Platzmangel für die später durchbrechenden bleibenden Zähne führt, was die Notwendigkeit einer kieferorthopädische Behandlung nach sich ziehen kann. Eine solche Behandlung kann durch konsequentes Bemühen um die Zahnerhaltung sehr häufig vermieden werden. Dies ist nicht zuletzt auch deshalb interessant, weil die kieferorthopädische Behandlung nicht mehr in jedem Falle von der gesetzlichen Versicherung bezahlt wird.

In der Regel lassen sich Kinder ab dem dritten Lebensjahr gut behandeln, insbesondere dann, wenn sie noch keine schlechten Erfahrungen (Schmerzen beim Behandeln) gemacht haben und man ihnen alles, was man mit ihnen vorhat, geduldig erklärt.

Dass eine Behandlung in Narkose erforderlich wird, stellt bei uns eine seltene Ausnahme dar. Wenn eine Narkose erforderlich werden sollte, ziehen wir einen Narkosearzt hinzu, der den Verlauf der Narkose überwacht. Man darf ja nicht übersehen, dass auch heute noch jede Narkose ein wenn auch geringes Restrisiko beinhaltet und daher vermieden werden sollte, wann immer dies möglich ist. Aus diesen Gründen führen wir die notwendigen Behandlungen möglichst unter lokaler Schmerzausschaltung durch. Wenn Kinder einmal erfahren haben, dass sie dann bei der Zahnbehandlung keine Schmerzen mehr spüren, sind die Probleme nach unserer Erfahrung weitgehend gelöst. Wenn trotzdem einmal eine Behandlung in Narkose erforderlich werden sollte, überweisen wir zu einer/m entsprechend ausgerüsteten und erfahrenen Kollegin/en.

Selbstverständlich führen wir bei Kindern ab dem 6. Lebensjahr die von den gesetzlichen Krankenkassen vorgesehene halbjährige Karies-Prophylaxe (IP-Leistungen) zuzahlungsfrei über die Krankenversichertenkarte durch und beraten Sie ausführlich in allen Fragen der Mundhygiene, der Ernährung und der Fluoridierung. Bei Kindern unter sechs Jahren erbringen wir diese auch schon in diesem Alter durchaus notwendigen Leistungen im Rahmen der gesetzlichen FU-Untersuchungen zuzahlungsfrei.

Zahnfleischbehandlungen

Über Zahnfleischbehandlungen bei Vorliegen einer Parodontitis ...

... im Sprachgebrauch auch häufig als Parodontose bezeichnet, werden die grauslichsten Geschichten erzählt. Dies liegt in einem hohen Maße an den sehr invasiven und belastenden Methoden (Ablösung des gesamten Zahnfleisches, großflächiges Wegschneiden des Zahnfleisches, Wegbrennen des Zahnfleisches usw.), die früher in der Behandlung angewendet wurden.

Die modernen Verfahren in der Parodontitisbehandlung sind dagegen wenig invasiv und keineswegs ausgesprochen schmerzhaft. Das Zahnfleisch wird heute weder abgelöst, noch weggeschnitten, geschweige denn weggebrannt. Die Behandlung erfolgt vielmehr mit sehr zierlichen scharfen Löffeln (sog. Küretten) über den natürlichen Zugang durch die Zahnfleischtasche selbst. Wir nennen das "geschlossene Kürettage". Eine "Offene Kürettage" mit Ablösen des Zahnfleisches ist dank dieser schonenden minimalinvasiven Maßnahme allerhöchstens bei einigen Einzelzähnen mit sehr weit fortgeschrittenem Knochenabbau und sehr tiefen Taschen im Grenzbereich der Zahnerhaltung erforderlich.

Das Ziel einer "systematischen Parodontitisbehandlung" ist die Beseitigung der Entzündung des Zahnhalteapparates in der Tiefe der Tasche, nicht die Entfernung des Zahnfleisches selbst. Diese Entzündung entsteht, wenn Bakterien tief in die Zahnfleischtasche eindringen, es zu einer Besiedlung der Zahnwurzel mit diesen Bakterien kommt und sich aufgrund der dadurch ausgelösten Blutungen des entzündeten Zahnfleisches sogenannte Konkremente (eine Art Zahnstein unterhalb des Zahnfleischniveaus) bilden.

Wenn es einmal soweit gekommen ist, unterhält sich die Entzündung von selbst und kann vom Patienten allein nicht mehr beherrscht werden. Sie wandert vielmehr entlang der Zahnwurzel in die Tiefe und baut dabei den Knochen ab. Wird dieser Entzündungsprozess nicht durch eine "systematische Parodontitisbehandlung" unterbrochen und beendet, dringt sie weiter in die Tiefe vor, baut immer mehr Knochen ab, führt über diesen Knochenabbau zur Lockerung des Zahnes und letztlich zu dessen Verlust.

Wir bieten unseren Patienten auch die Behandlung der Zahnfleischtaschen mit Laser an.

Durch die Laserbehandlung erreicht man in der Parodontitisbehandlung eine wesentlich bessere Keimreduktion. Daraus resultieren bessere und schnellere Behandlungsergebnisse.

Das wirklich Unangenehme an der Parodontitis ist, dass sie in weiten Bereichen völlig schmerzlos und daher unbemerkt verläuft und voranschreitet. Der Patient bemerkt sie oft erst sehr spät, häufig genug erst dann, wenn ihm Zahnlockerungen und/oder Zahnwanderungen auffallen. Die ersten Anzeichen einer möglichen Parodontitis ist das Bluten des Zahnfleisches beim täglichen Zähneputzen und seine Verfärbung. Es ist nicht mehr hell rosa und straff, sondern entzündlich rot und geschwollen. Aber keine Angst, es muss sich nicht gleich um eine Parodontitis handeln. In den allermeisten Fällen handelt es sich lediglich um eine sehr oberflächliche Entzündung des Zahnfleisches, die wir als "Gingivitis" bezeichnen. Diese ist im allgemeinen in einer Sitzung durch eine professionelle Zahnreinigung und eine Unterrichtung in den individuell notwendigen Hygienemaßnahmen heilbar.

Nichtsdestotrotz ist das Auftreten von Zahnfleischbluten ein gewichtiger Grund, den Zahnarzt aufzusuchen. Eine Gingivitis kann nämlich die Vorstufe einer ernsthaften Erkrankung sein und sich zu einer Parodontitis auswachsen, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird.

Zahnerhaltung mit modernen Methoden

Frank Lindner
  • Dieser Röntgenfilm zeigt das Ergebnis einer lange unbehandelt gebliebenen Parodontitis mit extremen Knochenverlust und in der Folge sehr stark gelockerten Zähnen. Aber nur der vorletzte Zahn links oben musste gezogen werden.
  • Erschwerend kam in diesem Falle hinzu, dass die Patientin ausgesprochen stark mit den Zähnen knirschte und presste, was zusammen mit dem Vorliegen einer Parodontitis eine nahezu tödliche Kombination für die Zähne darstellt.
Frank Lindner
  • Hier sehen wir die Kontrollaufnahme 8 Jahre später. Auch für den Laien ist erkennbar, dass der Knochenabbau durch die minimalinvasiv Therapie in Kombination mit einer wegen der Überlastung in diesem speziellen Fall notwendigen Schienen-Therapie (siehe Schwerpunkt: Kiefergelenkserkrankungen) gestoppt werden konnte. Es ist im Gegenteil sogar zu einer teilweisen Regeneration des Knochens gekommen.
  • Kein weiterer Zahn ist verloren gegangen. Die vorher stark gelockerten Zähne sind wieder fest.

Zahnersatz

Es gibt natürlich immer wieder Fälle …

… in denen allein konservierende Maßnahmen zum Zahnerhalt nicht mehr ausreichen. Glücklicherweise verfügen wir heute über ausgezeichnete zahntechnische Möglichkeiten, diese unerfreulichen Zustände durch das Eingliedern von modernem Zahnersatz in ästhetisch einwandfreier Form zu beheben. Eine Grundvoraussetzung, nicht nur aber insbesondere für festsitzenden Zahnersatz, ist natürlich auch hier der Erhalt der natürlichen Zähne als Pfeilerzähne zur Befestigung des Zahnersatzes. Je mehr Pfeilerzähne erhalten werden, desto fester und im Aussehen natürlicher wird der Zahnersatz sein und um so gesünder wird das Zahnfleisch aussehen.

Selbstverständlich gibt es auch immer wieder fortgeschrittene Fälle, in denen ein festsitzender Zahnersatz nicht mehr möglich ist. Dies insbesondere nicht ohne das Einbringen von Implantaten, die sich viele Patienten nicht leisten können oder wollen, weil sie von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezuschusst werden.

Besonders in solchen Fällen gilt es jedoch, durch zahnerhaltende Maßnahmen so viele Pfeilerzähne wie möglich zu erhalten. Solange nämlich noch zumindest einige wenige Pfeilerzähne vorhanden sind, gelingt es in der Regel sehr gut, an ihnen herausnehmbaren Zahnersatz in einer sehr komfortablen, ästhetisch einwandfreien, belastbaren und für die Umwelt unsichtbaren Art und Weise zu befestigen und einzugliedern.

Zahnersatz

Frank Lindner
  • Mehr Zähne zum Befestigen von Zahnersatz waren bei dieser Patientin, die ursprünglich eine Totalprothese bekommen sollte, nicht mehr vorhanden.
Frank Lindner
  • Wichtiger noch: So wenig gesunde Zahnsubstanz stand bei den erhaltenen Zähnen zu Verfügung.
Frank Lindner
  • Links sieht man die fertigen Innenteile für die zukünftige Teleskop-Prothese auf dem Modell. Also der Teil der Arbeit, der fest im Mund zementiert wird.
  • Zwischen die einzelnen Teleskope sind Interdentalbürstchen geschoben. Diese dienen lediglich dazu, um zu demonstrieren, dass diese Arbeit nach Eingliederung sehr komfortabel sauber gehalten werden kann.
Frank Lindner
  • Es handelt sich um eine von uns zuerst beschriebene Modifikation einer Teleskop-Prothese mit primärer Verblockung der Innenteile über parallel gefräste Stege, die es im Gegensatz zu herkömmlichen Teleskop-Prothesen auch in Fällen mit sehr ausgeprägter Vorschädigung und extrem schwachen einzelnen Pfeilerzähnen erlaubt, einen nach Eingliederung sehr komfortablen und festsitzenden, gleichzeitig aber herausnehmbaren und bei eventuellem späteren Pfeilerverlust leicht erweiterbaren Zahnersatz einzugliedern.
  • Das rechte Bild zeigt den teleskopartig über die festzementierten Innenteile gestülpten herausnehmbaren Teil dieser kombinierten Versorgung.
Frank Lindner
  • Insgesamt ein sowohl ästhetisch als auch funktionell einwandfreies Ergebnis bei einem auf den ersten Blick vermeidlich hoffnungslosem Ausgangsbefund. Dabei für die Umwelt praktisch unsichtbar.

Frank LindnerIm Bereich Zahnersatz bieten wir Ihnen Markenzahnersatz Xental© plus der Firma Xental Zahntechnik an.

Als Markenzahnersatz zeichnet sich Xental© plus durch seine gleichbleibend hohe Qualität aus. Und das alles bei einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Dieses kommt Ihnen direkt zugute…

Wurzelbehandlungen

Ist der Zahnnerv entzündet, schmerzt der Zahn ...

... Eine Entzündung des Zahnmarks (Pulpitis) ist in den allermeisten Fällen nicht umkehrbar und macht eine Entfernung des Zahnnervs aus der Wurzel und ein Abfüllen des dadurch entstehenden Hohlraums mit einem geeigneten Wurzelfüll-Material unumgänglich, wenn man den Zahn nicht verlieren will (Wurzelbehandlung). Besonders schlimm ist es, wenn es in der Folge dieser Entzündung zu einem Absterben des Nervs und zu einem fauligen Zerfall des Zahnmarks kommt (Gangrän).

ie Methoden der modernen Endodontie, so nennen wir dieses kleine, aber anspruchsvolle Teilgebiet der Zahnheilkunde, sind vielfältig, unterschiedlich erfolgreich, mehr oder weniger langwierig und auch unterschiedlich teuer. Dabei sind die aufwendigsten, zeitintensivsten und teuersten Verfahren nicht zwangsläufig die wirksamsten und langfristig erfolgreichsten.

Vor dem "Abfüllen" der Zahnwurzel, der eigentlichen "Wurzelfüllung" kommt es insbesondere darauf an, den Wurzelkanal so sorgfältig zu reinigen, um auch in den kleinsten Seitenkanälchen und Verzweigungen des Wurzelsystem ausgesprochen keimarme Verhältnisse herzustellen, um ein Aufflackern der Entzündung nach der eigentlichen Wurzelfüllung zuverlässig und langfristig zu verhindern. Einer vollständigen mechanischen Reinigung allein sind diese tausendfachen kleinsten Verzweigungen keinesfalls zugänglich. Es bleiben in jedem Fall unzählige kleinste Nischen zurück, in denen verbliebene Keime sich verstecken und vermehren können. Eine sorgfältige chemische Reinigung mit wirksamen Desinfektionsmitteln nach der möglichst vollständigen mechanischen Aufbereitung ist somit unumgänglich.

Diese Desinfektion der Kanäle kann durch Einsatz der Lösung wesentlich beschleunigt und effektiviert werden.

Gelingt diese Maßnahme nicht vollständig, dann kann es auch noch nach langer Zeit nach der Wurzelfüllung zum Fortschreiten der Entzündung im Zahn und in dem ihn umgebenden Knochen kommen, die zu zahlreichen Komplikationen (Fisteln, Zystenbildung im Knochen, Granulomen usw.) bis hin zum Zahnverlust führen können. Solche Komplikationen erfordern dann entweder eine nochmalige Wurzelbehandlung mit diesmal sorgfältiger und vollständiger Desinfektion, oder sogar einen chirurgischen Eingriff in Form einer Wurzelspitzen-Resektion. In fortgeschrittenen Fällen kann sogar die Teilextraktion des betreffenden Zahnes (Hemisektion, siehe Behandlungsschwerpunkt Zahnerhaltung) oder sogar das Ziehen des Zahnes (Extraktion) unvermeidbar sein.

Selbstverständlich führen wir Wurzelbehandlungen nach dieser erfolgreichen Methode bei gesetzlich versicherten Patienten zur Zeit noch zuzahlungsfrei über die Versichertenkarte durch. Im Zuge der zunehmenden Budgetierung unserer Leistungen durch Politik und Krankenkassen müssen wir aber schon jetzt hohe Beträge für zahnerhaltende Maßnahmen nachträglich zurückzahlen, die wir für unsere Patienten im abgelaufenen Jahr nach den hier beschriebenen Regeln der zahnärztlichen Kunst erbracht haben.

Dies ist für uns um so ärgerlicher, als wir in diesen Fällen nicht nur umsonst gearbeitet haben, sondern zusätzlich unser qualifiziertes Personal und teure Materialkosten zu Verfügung gestellte haben, in diesem Sinne also über unsere Arbeitsleistung hinaus Geld draufzahlen. Deshalb können wir Ihnen zu unserem ausdrücklichen Bedauern an dieser Stelle auch nicht versprechen, dass wir diese Leistungen auf Dauer weiter zuzahlungsfrei erbringen können.

Implantate

Es gibt natürlich auch Patienten, bei denen nicht mehr eine ausreichende Zahl …

… von Zahnpfeilern vorhanden ist, um einen festsitzenden Zahnersatz eingliedern zu können.

Für Patienten, die aber ungern einen herausnehmbaren Zahnersatz tragen wollen, stellt die Implantation künstlicher Zahnwurzeln aus Titan (Implantologie) eine bei ausreichendem Knochenangebot in vielen Fällen ausgezeichnete Möglichkeit dar, festsitzenden Zahnersatz zu tragen. Dies jedoch im Moment und auf lange Sicht nur dann, wenn sie auch über die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel verfügen, da diese Implantation künstlicher Zahnwurzeln von den gesetzlichen Krankenkassen in keinem Fall, die anschließend erforderliche prothetische Versorgung nur in ganz wenigen Ausnahmefällen bezuschusst wird.

Die Implantation künstlicher Zahnwurzeln steckt dabei keineswegs mehr in den Kinderschuhen, sondern stellt inzwischen ein bewährtes zahnärztliches Verfahren dar.

Häufig haben Patienten falsche Vorstellungen von dieser kleinen Operation, die in lokaler Schmerzausschaltung durchgeführt werden kann. Sicher, es rumpelt, wenn der Stollen für das Implantat in den Knochen gebohrt wird. Das ist aber auch schon das Schlimmste. Schmerzen sind bei komplikationslosem Heilungsverlauf in der Regel nur in Form eines Wundschmerzes wegen des Schleimhautschnittes zu erwarten. Knochen schmerzt ja nicht.

Frank Lindner
  • Einzelzahnimplantat im Unterkiefer
Frank Lindner
  • Hier die endgültige Versorgung, die auch vom Zahnfleischverlauf sehr gut gelungen ist. Man sieht gar nicht, dass es sich um ein Implantat handelt.
Frank Lindner
  • Links sehen Sie eine schematische Darstellung eines Implantates (graue Farbe) im Knochen (gelb).
  • Unabhängig davon, wie das Implantat in einem zweiten Schritt mit Zahnersatz versorgt wird, handelt es sich immer um das gleiche Prinzip. Die Schleimhaut (rosa) wird nach einem kleinen Schnitt in örtlicher Betäubung ein wenig abgelöst.
  • Anschließend wird behutsam ein Stollen in den Knochen gebohrt, dessen Durchmesser geringfügig geringer ist als das Implantat selbst. Dann wird das Implantat vorsichtig in den vorbereiteten Stollen eingeschraubt. Im Prinzip kann man sich das wie das Eindrehen eines Dübels in nicht zu hartes Holz vorstellen.
  • Anschließend wird der kleine Schleimhautschnitt vernäht. Nach fester knöcherner Einheilung wird auf diesen Dübel ein sogenannter "Implantatpfosten" aufgeschraubt, der in die Mundhöhle hinein ragt. Auf diesem Pfosten wird der Zahnersatz zementiert.
Frank Lindner
  • Hier sehen Sie ein Einzelimplantat im Oberkiefer mit internem Sinuslift auf dem Röntgenbild. In einem Fall wie diesem, bei dem beide Nachbarzähne frei von Karies, Zahnersatz und Parodontitis sind, leistet die gesetzliche Krankenkasse sogar einen Zuschuss für die Einzelkrone, die auf diesem Implantat fest zementiert wird.
  • So kann eine Brücke vermieden werden und die gesunden Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden.

Früher, als man noch nicht über so viel Erfahrung mit der Festigkeit von Implantaten verfügte, hat man häufig sehr viele Implantate gesetzt, um sicher zu gehen.

Heute wissen wir, dass gut und knöchern eingeheilte Implantate genau so fest oder sogar fester im Knochen verankert sein können als eigene Zähne. Deshalb geht die Entwicklung glücklicherweise in die richtige Richtung, Implantate heute genau so zur Eingliederung von festem Zahnersatz zu verwenden wie eigene Zähne.

Bei einem reduzierten Zahnbestand, der ohne Implantate nicht mit festsitzendem Zahnersatz zu versorgen wäre, genügen heute häufig sehr wenige Implantate an strategisch wichtigen Positionen, um festsitzenden Zahnersatz unter dem Erhalt der noch vorhandenen Zähne eingliedern zu können.

Aber der Erhalt der verbliebenen Zähne wirkt sich nicht nur kostenreduzierend aufgrund der geringeren Zahl von benötigten Implantaten aus. Gerade im Frontzahnbereich sichert der Erhalt der natürlichen Zahnpfeiler darüber hinaus häufig ein überlegenes ästhetisches Ergebnis.

Manchmal kommt es vor, dass sogar ein einziges Implantat genügt, um herausnehmbaren Zahnersatz zu vermeiden.

Wir verwenden nur hochwertige Implantate der Fa. ITI (Straumann AG), die über eine nunmehr 20-jährige Erfahrung mit Implantaten verfügt und Marktführer in Deutschland ist.

Knochenaufbau

Es kommt natürlich vor, dass nicht mehr genügend Knochen vorhanden ist ...

... um Implantate zu setzen. Dies ist besonders im Seitenzahnbereich des Oberkiefers wegen der Kieferhöhle keine seltene Situation.

Interner Sinuslift

Es handelt sich um ein minimal-invasives chirurgisches Verfahren, um im Oberkiefer-Seitenzahnbereich künstlich diejenige Knochendicke zu erzeugen, die notwendig ist, um ein oder mehrere Implantate setzen zu können.

Der Vorteil dieses schonenden Verfahrens liegt darin, dass keine zusätzliche Operation der Kieferhöhle erforderlich ist, da das Gemisch aus künstlichem Knochen und Eigenknochen durch den Stollen, der für die Implantation sowieso angelegt werden muss, in die Kieferhöhle eingebracht wird und der Stollen selbst danach gleich mit dem Implantat verschlossen wird.

Als Knochenersatzmaterial verwenden wir Cerasorb. Hierbei handelt es sich um eine reine, synthetisch erzeugte kristalline Substanz, die im Laufe von 3 bis 6 Monaten vollständig resorbiert und durch eigenen Knochen ersetzt wird.

Eine minimale Knochendicke von ca. 6 mm ist jedoch erforderlich, um eine primäre Stabilität des Implantates zu erreichen.

Als Alternative dazu steht uns mit Bio Oss ein Material boviden Ursprungs (aus Rinderknochen) zur Verfügung, das nach kürzeren Einheilzeiten belastet werden kann. Die Firma »Geistlich Biomaterialien« bürgt für die fachgerechte Verarbeitung und Sterilisation dieses Materials.

Kiefergelenkserkrankungen (Schienen-Therapie)

Es würde den Rahmen dieser Patienteninformation sicher sprengen ...

... an dieser Stelle eine für alle verständliche Abhandlung über Kiefergelenkserkrankungen zu schreiben.

Nur so viel sei an dieser Stelle gesagt:

"Schlechte Angewohnheiten" wie insbesondere Pressen auf und Knirschen mit den Zähnen sind in ihrer Bedeutung für Schäden im menschlichen Gebiss, die alle Bereiche der Zahnmedizin betreffen und den daraus zwangsläufig resultierenden Therapieversagern wohl das international am meisten unterschätzte Phänomen der Zahnheilkunde.

Kiefergelenkserkrankungen sind aufgrund dieser schlechten Gewohnheiten recht weit verbreitet. Ein großer Teil läuft ohne Beschwerden ab. Zur Behandlung werden Schienen hergestellt, die bevorzugt im Unterkiefer eingesetzt werden, um die Bisslage zu korrigieren.

Fehlkontakte werden eingeschliffen, so dass die Zähne des Unterkiefers wieder zu denen des Oberkiefers passen. Durch diese Bisslagenkorrektur, die oft eine recht aufwendige Registrierung voraussetzt, werden die Ursachen für die Kiefergelenksprobleme meist beseitigt.

Die Registrierung wird in unserer Praxis computergestützt mit dem IPR System durchgeführt. Mit Hilfe des Computers werden Störfaktoren ausgeschlossen und eine genaue Registrierung der Unterkieferposition ermöglicht.

Das IPR System (www.IPR-Original.com) liefert uns genaue Koordinaten zur passgenauen Herstellung der Aufbissschiene.

Bei Beschwerden im Kiefergelenksbereich oder Verspannungen in Kopf- und Nackenmuskulatur, aber auch bei Tinitus und unklaren Zahnschmerzen, sprechen Sie uns an. Gern erarbeiten wir mit Ihnen zusammen ein Diagnostik- und Behandlungskonzept.

Frontzahnfüllungen und Frontzahnkronen

Die Ästhetik in der Zahnheilkunde erlangt zunehmende Bedeutung. …

… Obwohl die Funktion im Sinne des langfristigen Erhalts der eigenen Zähne natürlich immer im Vordergrund stehen sollte, spricht auf der anderen Seite in den allermeisten Fällen nichts dagegen, dass die eingegliederten zahnärztlichen Arbeiten auch ästhetisch einem sehr hohen Anspruch genügen.

In manchen Fällen ist es sogar möglich, mit nur minimal-invasiven Eingriffen eine verblüffende Verbesserung in der Ästhetik zu erreichen.

Aber selbst wenn die Zähne so stark geschädigt sind, dass ihr Erhalt nur noch durch eine Überkronung gesichert werden kann, muss man den Zahnersatz nicht zwangsläufig als solchen erkennen.

Goldfüllungen im Seitenzahnbereich

Früher gab es in der Füllungstherapie lediglich zwei Materialien …

… die für einen langfristigen Verbleib im Munde geeignet waren und so den Erhalt des erkrankten Zahnes langfristig sichern konnten. Es handelte sich auf der einen Seite um Amalgam und auf der anderen Seite um Gold.

Wir gehören nicht zu denjenigen, die - aus welchen Gründen auch immer - den Standpunkt vertreten, dass modernes Silber-Amalgam aufgrund seines Gehalts an Quecksilber (ca. 50% Anteil einer Füllung) für die Patienten hochgiftig ist und unbedingt vermieden werden muss. Die eher wissenschaftlich eingestellten Mediziner streiten sich in diesem Punkte mit den alternativ und ganzheitlich eingestellten, und wir können und wollen hier nicht den Schiedsrichter spielen. Letztlich ist die Frage noch nicht entschieden und im Moment sieht es so aus, als würde es sich um eine Glaubensfrage handeln, die jeder Patient alleine für sich beantworten muss. Sicher ist, dass es sich bei Silber-Amalgam um ein ausgezeichnetes, langlebiges Füllungsmaterial handelt, dass dazu noch einfach zu verarbeiten ist. Deshalb legen wir auf ausdrücklichen Wunsch unserer Patienten gerne auch für gesetzlich versicherte Patienten zuzahlungsfreie Silber-Amalgam-Füllungen.

Wir haben jedoch volles Verständnis dafür, dass die meisten unserer Patienten nicht zuletzt auch aus ästhetischen Gründen lieber mit anderen Füllungen versorgt werden wollen.

Mit Gold als Füllungswerkstoff (Gold-Inlays oder Teilkronen) ist es etwas ganz anderes. Gold besitzt ausgezeichnete Material-Eigenschaften, und es ist keine Seltenheit, dass Gold-Füllungen 20 Jahre und länger halten. Jeder, der nicht so gerne zum Zahnarzt geht, sollte sich sehr sorgfältig überlegen, ob er nicht den ästhetischen Nachteil der Farbe mit Blick auf die Langlebigkeit der Füllung hinnehmen will, insbesondere dann, wenn die Füllungen im hinteren Seitenzahnbereich liegen, wo sie - insbesondere im Oberkiefer - in der Regel nicht besonders auffallen.

Welches Material optimal für welche Füllung geeignet ist, hängt nicht zuletzt auch von der Größe des Defekts ab. Die Neuversorgung stellt in unseren Augen einen guten Kompromiss zwischen Funktion und Ästhetik dar. Goldfüllungen oder -Teilkronen auf den hinteren, großen Backenzähnen, die dem höchsten Kaudruck standhalten müssen und zahnfarbene Füllungen auf den vorderen kleinen Backenzähnen.

Zahnfarbene Füllungen

Aufgrund fortschrittlicher Behandlungstechniken und moderner Werkstoffe kann der Wunsch vieler Patienten nach praktisch unsichtbaren …

… zahnfarbenen Füllungen in jeder Größe erfüllt werden, ohne allzu große Kompromisse zum Nachteil der medizinischen Funktion eingehen zu müssen.

Allen diesen modernen Verfahren ist gemeinsam, dass das Loch im Zahn nicht mehr im klassischen Sinne "einfach gefüllt" bzw. die außerhalb des Mundes im zahntechnischen Labor hergestellte Restauration "einzementiert" wird. Es wird vielmehr geklebt.

Ziel dieser aufwändigen Klebetechnik ist es, einen direkten, spaltfreien Verbund zwischen Zahn und Füllung herzustellen. Dazu sind im Vergleich zur Amalgamfüllung zahlreiche zusätzliche Behandlungsschritte erforderlich, weshalb gesetzlich versicherte Patienten bei uns je nach Größe der Füllung eine Zuzahlung zwischen 20 und 40 Euro leisten müssen.

Die einfachste Variante ist die Kunststofffüllung. Das Problem bei diesen Füllungen ist, dass der Kunststoff bei der Aushärtung (Polymerisation) schrumpft. Je größer die Füllung ist, desto größer ist die Schrumpfung. Dieses Problem lässt sich zwar durch Schichtung der Füllung verringern, jedoch nicht gänzlich vermeiden. Im Extremfall kann es aufgrund dieser Schrumpfung sogar zur Spaltbildung zwischen Zahn und Füllung kommen. Darüber hinaus hat Kunststoff natürlich nicht die gleiche Härte wie Amalgam, Gold oder Keramik. Für sehr große Füllungen im Seitenzahnbereich, in dem großer Kaudruck entsteht, ist Kunststoff auf längere Sicht gesehen in der Folge weniger geeignet.

Ziel einer Versorgung mit zahnfarbenen Füllungen muss es folglich sein, so wenig Kunststoff wie möglich zu verwenden, um die geschilderte Problematik zu minimieren.

Aber auch für diese Füllungen gilt: je kleiner desto besser.

Wenn sehr große Zahndefekte nichtsdestotrotz mit zahnfarbenen Füllungen versorgt werden sollen, dann kann das mit laborgefertigten Keramik-Inlays oder Keramik-Teilkronen geschehen.

Keramik-Inlays im Seitenzahnbereich

Durch den Zahntechniker gefertigte Keramik-Inlays …

… und Keramik-Teilkronen stellen die kostspieligste, aber unbestritten auch die ästhetisch anspruchsvollste Variante der zahnfarbenen Füllungen im Seitenzahnbereich dar.

Auch diese Inlays werden mit Kunststoff in Säure-Ätz-Technik eingesetzt und mit dem Zahn verklebt. Es versteht sich von selbst, dass bei dieser Technik der Kunststoffanteil auf ein Minimum reduziert ist. Defekte jeder Größe können so versorgt werden, vom kleinsten Loch, das mit einem Inlay geschlossen wird, bis hin zum stark zerstörten Zahn, der mit einer Vollkeramik-Krone erhalten werden kann.

Eine neue Methode der Herstellung von Vollkeramik-Krone und Teilkronen wird Cerec genannt. Dabei handelt es sich um ein computergestütztes Fräsen der Kronen, nachdem die beschliffenen Zähne mit einem Laserscanner abgetastet wurden.

Am Rechner wird der Zahnersatz konstruiert und aus fertigen Keramikblöcken geschliffen. Nach der Ausarbeitung werden die Paßstücke im Keramikofen individualisiert und bemalt.

Durch diese rationellere Fertigung können wir die Keramikkronen und Teilkronen für ca. € 250,- pro Zahn anbieten. Die Paßgenauigkeit entspricht denen der konventionell hergestellten Inlays.

Natürlich kann man auch Frontzähne mit dieser Technik behandeln. In diesem Falle spricht man von von Keramik-Verblendschalen oder Veneers.

Frank Lindner
  • Alte, erneuerungsbedürftige Amalgamfüllungen …
Frank Lindner
  • … wurden durch Keramikfüllungen ersetzt.

Keramik-Veneers im Frontzahnbereich

Auf Deutsch heißen sie "Verblendschalen" …

… Es handelt sich um ein sehr schonende Art, Frontzähne zu verschönern oder zu reparieren, da diese wesentlich weniger als für die Aufnahme einer Krone beschliffen werden müssen. Der Zahn wird lediglich in seinem vorderen Anteil minimal (ca. 1mm) reduziert. Die Verblendschale wird anschließend mit Kunststoff in Säure-Ätz-Technik auf den Zahn geklebt.

Zahnaufhellung (Bleaching)

Der Wunsch nach gesunden und weißen Zähnen …

… ist ein sehr aktuelles und verständliches Thema. Mit dem heutigen professionellen Bleaching ist es möglich die Zähne aufzuhellen ohne dass Zahn oder Zahnfleisch dadurch Schaden erleiden. Im Anschluss an die Aufhellung erfolgt sogar eine Fluoridierung zum Schutz der Zähne vor Karies.

Frank Lindner
  • hier der Zustand vor Behandlung.
Frank Lindner
  • und hier nach der Behandlung.
  • In beiden Bildern wurde ein Zahn in der ursprünglichen Zahnfarbe zum Vergleich (links oben) mitfotografiert.

Mit einem professionellen Bleachingsystem in der Zahnarztpraxis ist es möglich dunkel gewordene nervtote Zähne wieder an die eigene Zahnfarbe anzugleichen oder insgesamt die Zähne aufzuhellen.

Nach eingehender Prüfung ob das Bleaching in Ihrem individuellen Fall möglich ist, bekommen Sie in einem einstündigen Termin annähernd Ihre Wunschfarbe. Wir verwenden ein hochwertiges, schonendes Produkt, das durch die Aktivierung mit einer UV-Lampe schnell das gewünschte Ergebnis erzielt.

Dass die Versicherungen das Aufhellen nicht bezahlen, versteht sich von selbst. Es handelt sich ja nicht um eine medizinisch notwendige, sondern um eine rein kosmetische Behandlung.

Mundgeruch (Halitosis)

Mundgeruch ist ein Tabuthema …

… Aber jeder vierte Europäer leidet darunter. Nicht immer ist Mundgeruch ein Symptom für schwerwiegende Allgemeinerkrankungen wie Diabetes, chronische Lungenentzündung oder auch Nierenerkrankungen. Auch der Magen ist, entgegen der weitläufigen Meinung, nur sehr selten Schuld am übelriechenden Atem. Vielmehr liegen fast 90 % der Ursachen in der Mundhöhle. Hier kommen schlechte oder falsche Mundhygiene, Parodontitis, Karies, aber auch Zungenbelag und Mundtrockenheit in Frage. Wir möchten Ihnen unnötige Wanderschaft von einem Facharzt zum anderen ersparen und erst einmal die am häufigsten vorkommenden Ursachen in der Mundhöhle ausschließen.

Die Untersuchung umfasst eine organoleptische und eine instrumentelle Halitosismessung (mit dem Halimeter), sowie die gründliche Untersuchung der Mundhöhle. Wir werden mit Ihnen gemeinsam, auch mit Hilfe eines Fragebogens, die Ursache erarbeiten und Ihnen Lösungen aufzeigen, damit Sie in Zukunft wieder unbeschwert Ihren Lebensweg beschreiten können.

Haben Sie Mut auch Freunde und Bekannte auf ihre Halitosis aufmerksam zu machen. Oft genug weiß der Betroffene nichts von seinem Problem. Er wird Ihnen für den Hinweis dankbar sein, besonders wenn Sie gleich die Information zur möglichen Hilfe in unserer Praxis dazugeben.

Ständige Fortbildungen über die Mitgliedschaft im Arbeitskreis Halitosis halten uns auf dem neuesten Stand der therapeutischen Möglichkeiten.

Netzwerk Halitosis

Bei der Behandlung von Mundgeruch kooperieren wir mit anderen Spezialisten:

Dr. Stefan Koch
Bernhardstraße 57
96515 Sonneberg

Tel.: 036 75 / 74 32 90
AKHT
www.halitosis-therapie.de